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alles kommt zurück

 
soeben.
am gang.
das motiv.
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in der zieht die welt in slow-motion an mir vorbei.
im ohr wummert so was wie der starsky&hutch-soundtrack.
danke daddy, dass du das ding damals im kasten hast hängen lassen.
lj1
muss wohl schon an die 30 jahre her sein, dass die sonnenlicht gesehen hat.
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ich trudle ein.
konnte leider nicht früher kommen und hechelte eilends ins endlich gefundene vorstadt.
vor mir: längerer gang mit einigen leeren tischen.
links: einige spärlich besetzte tische.
tilaks umfrage mit 12 fixkommern dürfte sich leider bewahrheitet haben.
also nach links.
platz nehmen und leute beobachten.
mit einem krügerl in der hand analysiere ich gesichter, habituse – male mir aus, wer wer sein könnte.
und ich bin erfolgreich:
smi – ja, der da könnte smi sein, etwas längere haare als auf den eher kleinen header-pics. (wahrscheinlich wegen dem stress rund ums buch keine zeit für frisör – jaja, ich sollte auch wieder mal einen solchen aufsuchen).
miss – die daneben könnte die miss sein. hmmm, könnt´ hinkommen. zwar irgendwie anders, als ich mir vorgestellt hab´ – obwohl, ich hab´überhaut keine konkreten vorstellungen, wie irgendwer aus der twoday-gemeinde aussieht, ´s ist schier unmöglich, lediglich ein gefühl – aber ja, die miss, die ist die gleich neben dem smi.
die beiden anderen am tisch – schwierig.
nächster tisch.
tom – der mit dem hemd ist tom. garantiert, da fährt die eisenbahn drüber. sicher sogar.
sierra – ihm gegenüber. der hals passt. sierra-bart ist zwar keiner da, aber den hat er sich der tarnung halber (schlaues kerlchen) abrasiert. haha. sierra – du bist entlarvt.
gerade als ich aufstehen, zum smi-tisch gehen und mich als boomerang presigeben wollte, höre ich aus dem langen, menschenleeren gang applaus.
ha.
dem applaus nach.
da ist ja ein saal.
rein.
wow.
bummvolle hütte.
dort wartet hinter der tür der echte smi, und in der menge sind sicher auch tom und miss – die echten.
ohne ein wort gehört zu haben, spüre ich eine vertraute stimmung. der rauch, die stickige wärme sind nicht unangenehm, nein, irgendwie behaglich. schön.
ah, es wird gelesen.
ein text von mir.
minuten später eines meiner luxo-bilder projiziert.
es ist ein unbeschreibliches gefühl.
texte vorgelesen zu bekommen, was heißt vorgelesen, vorgelebt – ja, stimmt, vorgelebt ist auch wieder falsch, aber zumindest vorinterpretiert in seiner äußerst positivsten form, also texte, die man vor geraumer zeit selbst gelesen hat, an die man sich erinnern kann und irgendwie ist´s einfach nur schön.
so banal es klingt.
leider war´s auch zu schnell aus.
leider.
und meinen falschen sierra-bart hab ich auch nicht gebraucht.
öh – kurz, zu dokumentationszwecken , nicht zur tarnung.
nein.
nicht nötig.
dar saal war so voller angenehmer stimmung, voller menschen (wahnsinn, wie viele leute sich für die lesung interessiert haben) die so was von geborgenheit versprühten – ein unglaubliches erlebnis.
bevor ich weiter in sentimentalitäten versinke,
danke twoday, danke knallgrau, danke für den abend.
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