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Tree of Silence
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Sorry. Schon irgendwie gemein von mir. Ich lock' Sie mit einer reißerischen Überschrift hier auf mein Blog und was finden Sie hier vor? Eine Entschuldigung. Grummel. Ja, ich kann verstehen, dass Sie jetzt eventuell ein bissl sauer sind. Aber um dem entgegen zu wirken, hab ich ja dann doch noch was im Petto. Weil irgendwie muss ich ja zu der Überschrift gekommen sein. Und das war zu Fuß. Also zu Fuß bin ich dort hin gekommen, wo's dann bei mir im Dachgeschoß meines umtrainierten Durchschnittskörpers geklingelt hat. Es begab sich nämlich so, dass ich heute mal einen anderen Weg ins Büro nahm. Gelegentlich ändere ich unangemeldet und für außenstehende völlig überraschend die Route. Einfach so. Eine U-Bahn-Station früher aussteigen. Mal eine weiter fahren. Mal rechts rum um den Häuserblock. Aber natürlich nicht zu oft. Heute war's halt wieder mal soweit. Ich schlenderte also mit einem Sackerl einer frischen Backware von einem von mir noch nicht besuchten Bäcker in der Hand durch einen kleinen Park, als mir eben jener, oben erwähnte, brutale Bankraub auffiel. Also viel mehr das, was davon übrig blieb. Nämlich nichts und ein lustig, kreativer Hinweis eines - wahrscheinlich - Anrainers, der kurzerhand per Spraydose auf dieses Verbrechen hinwies. Und wie ich meine, in einer Art und Weise, die besser nicht zu bewerkstelligen gewesen wäre. Ok, Schönschreiben war meine Sache auch nie, drum will ich da nicht besonders rummäkeln. Ich zückte sodann mein mobiles Fernsprechgerät mit Photographiefunktion und lichtete das vor mir befindliche Szenario ab. Die Weihen des mobilen BIlderversendens ermöglichten die Weiterleitung des Bildmaterials an eine Bilddatenbank, auf der dieses Photodukument fest und stolz in die weite Welt des Internets dahinpixelt. Um hier, mit einem Schuhlöffel aus HTML, reibungslos rein zu schlupfen.
Neulich im Park #wien #vienna #viennatypo #igersvienna
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Paradiesischer erster Tag / Morgen heißt's wieder "Komm ins Paradies" in der Obstbrandmanufaktur Reicher
Ich mag das.
Leere Schneckenhäuser auf Staberl spießen und in die Erde stecken.
Schaut für mich irgendwie beruhigend aus. Die herrliche Idee der
Natur, Wohnraum schnirkelschneckig anzuordnen hat sich eine
Bühne verdient. Wie schön muss das erst sein, wenn da zehn,
zwanzig oder noch mehr, als kleine Siedlung in die tief
stehende Sonne schaun. Hach, ich sammle schon mal.
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Das steht wirklich in den Sternen.

Was wirklich in den Sternen steht #horoskope #horoskop #waage #sternzeichen

Und sonst nix.
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Watch out!
Immer.
Und überall.
Immer.
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"Planet X" #AdobeShape


Planeten entstehen manchmal durch Herumspielerei.
Da knipst man hier was, verwurstet das Bild mit der
einen App. Dann mit einer anderen App. Und plötzlich
hat man einen Planeten auf dem Display. Ob's dem
da oben auch so erging, als er die Erde "schuf"?
Bei mir war's die Klotür, die dem Ursprung des
Planeten Zufall als Wiege diente.
Was es wohl beim Planeten Erde war?
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"Espresso III" anmelden. #AdobeShape
Kaffeeduft muss so sein wie bei Tante Julia
am Samstag Nachmittag. Und das geht halt
eben nur mit der guten alten Mokka-Kanne.
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Denken.
Nach.
Aus.
Vor.
An.
Ge.
Ver.
Um.
Über.
Denken.
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ohmmmmmm

Manchmal ist es schön, vor den Mädels nach Hause zu kommen.
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Gleich mal vorweg: Ich weiß es nicht.
Aber dass es so ist, ist klar. Ich ertappe mich nämlich immer wieder in Gedankenspielereien mit dem Schmetterlingseffekt. Was wäre gewesen, wenn ich damals die gefrorene Mandarine nicht vom Schulhof in die Klasse über dem Lehrerzimmer hätte werfen wollen? Ich hätte wohl nicht die Fensterscheibe durchgepfeffert und sämtlichen Lehrern mit einem Schlag zu einem erhöhten Pulsschlag verholfen. Auch wär' mir dann die Strafe erspart geblieben, die beinhaltete, dass ich ein Referat über die Zeit von '38 bis '45 halten musste - mit Augenmerk auf das Leben an der Schule, auf der ich zu dem Zeitpunkt war.
Mich hat das Referat geprägt. Es kam genau zur richtigen Zeit wie ein riesiger Punzierstempel auf mich herab und gab mir eine Richtung. Die richtige Richtung. Wer weiß, wohin ich später mal abgebogen wäre. Ich getrau mich nämlich nicht zu behaupten, dass ich damals humanistisch schon so gefestigt war, rechtem Gedankengut zu widerstehen. Das blühte damals nämlich, 1988. Lang halte ich es nicht aus, drüber nachzudenken. Aber es zeigt mir, dass kleine Augenblicke über das Leben eines Menschen entscheiden können.
Oder damals, als ich in Pesaro als Nichtschwimmer unbedingt auf die Sandbank rauswollte, auf der meine Freunde alle waren. Ich schaffte es raus. Und rein kam ich nur, weil mich ein Kumpel grad noch an den Haaren packen konnte. Den Gedanken weiter denken macht auch keinen Spaß nicht.
Anders der Moment in dieser Mittagspause, wo ich die Idee zu [*.txt] bei NeonWilderness las und mich anmeldete. Zehn Sekunden später und ich hätt' mich wieder in die Arbeit gestürzt und hätt' davon nix mitbekommen.
Gratwanderungen.
Es sind sogar mehrere Gratwanderungen, die man im Leben beschreitet. Wie die Erzählstränge in den Vorabendserien. Nur multipliziert und potenziert um die Augenblicke die man schon auf dem Erdenrund wandelt. Manche Grate gleichen sich vielleicht aus. Heben sich auf. Haben Wechselwirkungen. Aber eines ist klar: Jedes Atmen ist eine Gratwanderung. Jeder Tastendruck auf dem Keyboard vor mir. Jeder Tippfelher. Und jedes Wort, das mir unfallfrei aus den Fingern rinnt.
Aber ich liebe diese Gratwanderungen. Jede ist ein Flügelschlag eines Schmetterlings. Und wer mag sie nicht, die Falter, die bunte Spuren ins Leben zeichnen. Als lebende Gratwanderungsgeneratoren.
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Grad heute ist lassen sich wieder viele dazu verleiten, auf den Islam zu zeigen und Muslimen einen Terroranschlag umzuhängen, den (islamistische) Fanatiker verübt haben. Und dann wird gleich munter gegen Religionen im allgemeinen hergezogen und geschimpft und ausgehauen. Oder der Islam als das Böse schlechthin hingestellt. Und das in fast schon fanatischer Manier. Und da schließt sich der Kreis (fast).
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Emotional.
Körperlich.
Geistig.
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Freitagstexterlogo

Unter Trommelwirbel darf ich heute den nächsten Veranstalter des beliebten Freitagstextens bekannt geben. Beiträge gab es ja viele - und das, obwohl der Twoday-Server doch geraume Zeit am Tropf hing.
Also schritt ich heute morgen um 0 Uhr (ist jetzt zwar gelogen, mehrfach sogar, aber ich schreib's halt mal, weil's gut klingt, da ich ja um diese Zeit schon am Polster lauschte, also war da nix mit schreiten, es sei denn, ich schlafwandle, aber dieser Umstand wäre mir nicht bekannt) mit mir selber in Klausur und beratschlug mich selber. Da ich aber sehr wehleidig bin und Gewalt nicht ausstehen kann, schlug ich nicht zurück, sondern versuchte zu argumentieren. Was um diese Zeit recht schwierig ist, zumal ich ja - wie ich oben schon schrub - schlief. Und wenn ich im Schlaf rede, was selten vorkommt, hab ich auch gleich eine Rüge von Frau Boomerang am Hals. Im schlafwandelnden (also im übertragenen Sinn) Flüsterton fiel dann die Entscheidung nach langem hin- und herwälzen meiner doch mittlerweile schon beträchtlich gewordenen Wenigkeit.
Und – stellen Sie sich jetzt bitte einen Trommelwirbel vor, so einen, wie Sie ihn bei ihrem letzten Zirkus-Besuch gehört haben, bzw., falls Sie ihn vergessen haben sollten, oder noch nie in einem Zirkus gewesen sind, gehört haben könnten – se negst Freitagstexter is, der schon vorab mehrfach mit dem Publikumspreis bedachte Vielfrass.
Der Freitagstexterbildtext: "Bei türkischem Honig hilft nicht mal Dental Floss Extra Stark."
war nicht nur der schnellste Beitrag, sondern für mich auch der würdigste.
Herzliche Gratulation von meiner Seite!
Ich freu mich schon auf Freitag und ein würdiges Bild zum befreitagstexten.
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Vor Jahren hat mal ein Werbewunderwuzzi aus Deutschland Blogs als die Klowände des Internets abgekanzelt. Wahrscheinlich bloggt er jetzt eh auch selber. Aber egal.
Viel wichtiger sind mir da Bürowände. Die dürfen nicht kahl sein. Kahle Bürowände sind so kahl wie die Seelen der dort arbeitenden Menschen. Mein schmales Bürowändchen, das schaut so aus.
Bürowandindividualisierung
Wie schaut eure aus?
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