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Es sind die schreckliche Dramen, die besonders in den Zeitungsforen und in den verschiedenen Social-Media-Kanälen den Menschen die Fratze der Menschlichkeit vom Antlitz reißen.
Dann wird für jeden frei sichtbar, wie solche Dramen überhaupt möglich sind.
Das Unmenschliche steckt im Menschen. Der Abgrund, der das Un vor den Menschen schiebt, er ist nur einen Schritt entfernt.
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Kommunikation, die nicht stattfindet, ist auch Kommunikation.
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Ob des gestrigen Feiertages, kam ich heute erst ein bissi später aus dem Keller. Aber ich habe den Pokal mitgenommen. Schnell noch abstauben und schon glänzt er wieder. Sodala. Nicht viel, aber dafür Gehaltvolles habt Ihr mir da hinterlassen, da brummt die Denkkanzel immer noch ein wenig.
Vier trauten sich in die büroischen Katakomben, einer aber nur unter Vorbehalt - es dürfte ihm dann doch zu unheimlich gewesen sein.
Der erste, der sich runter traute, ist auch der erste, auf meiner Liste. Ein Zungenschnalzer par excellence gelang dem Bebal da mit lediglich drei Worten. Und die hatten und haben es in sich. Weil ich mich nach dem Beitrag "six feed underground" jetzt auch nimmer runter trau.
Jetzt haben wir den Salat: Freitagstexter garniert mit Kellerangst. Na super. Ich gründe dann am Freitag eine Selbsthilfegruppe, wenn's beim Bebal drüben munter weiter geht.
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Und genau der soll hier ermittelt werden. So wie's der Kulturflaneur letzte Woche tat. Aber mal der Reihe nach. Noch bin ich ja der aktuelle Freitagstexter. Und die Zeit drängt, Freitag ist's und wir brauchen eine oder einen neuen Freitagstexter_in.
Allerdings: Viel kann ich dazu ja nicht beitragen. Weil sich selbst einen gewinnbringenden Kommentar zu schreiben und sich selbst das Freitagstexterkrönchen weihrauchumschwadet aufs Haupt zu setzen - das macht man nicht.
Was ich machen kann, ist ein Photo zu spendieren.
Und da ist es auch schon.

Down

Jetzt bin ich mal fürs erste aus dem Schneider und warte, dass es im Keller dieses Beitrages, man kann es auch Kommentarfeld nennen - ich weiß, nur so von Bildunterschriften wimmelt. Länge, Stil und Rechtschreibung ist frei. Die Keller- bzw. Kommentartür steht bis Dienstag Mitternacht offen, hernach wird abgeschlossen, ich geselle mich dort runter, genehmige mir ein feines Glas Wein und werde Schluck für Schluck die Kommentare gustieren.

Am Mittwoch, wen der - hoffentlich nicht eintretende - Kater verfleucht ist, mach ich die Kellertür wieder auf und kröne - weihrauchumschwadet - die oder den nächste/n Freitagstexter_in.
Wohlan, Mitternacht ist's, das Kellertürchen knarrt auf.
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"den Tisch aufdecken" - "una tella pro messa"
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Sie machen's halt nur dann, wenn keiner hinschaut.
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In kleiner Runde, leider, gab's diesmal ein nettes Plauscherl bei Melange und Torte. Und doch, es fielen ein paar Worte. Derer leider nicht besonder viele, aber die, die fielen, fielen mir ge.
Ein Blick fürs Detail, das sieht man, das hatte bee bewiesen. Kurz und knapp war sein Beitrag. Und absolut treffend. Aber.
Die Nehalinna bemühte mehr Tasten und hat pointiert sogar Promis in die Freitagsexterei geworfen. Aber.
Aber der Schablonski drehte einen Film. Einen kleinen. Aber verschmitzen. Der vielleicht gar nicht Fiktion ist, sondern, vielleicht mit anderer Sprachfärbung, hierorts so stattgefunden haben könnte konnte. Ich hab sehr gelacht. Und zwar darüber:

Meister?
- Meister, die Tapeten sin' alle!
- Och Eckaat, habbich euch nich gesaacht, ihr sollt das vernünftich ausmessn?
- Das ham' Sie ausgemessen, Meister!
- Na sso? Au backe, wenn das der Kunde ssieht! Wie agier ich denn nur? -- Ach ich weiß! Eckaat, pack ma alles zusammen, mach hier schöön ssauber, und dann is Feierahmt!
- Und die Tapeten?
- Ach komm Eckaat ... das ssieht doch beinahe aus wie moderne Kunst! Das merken die NIE!
>/bold>

So, der Kellner schaut schon, meine Melange ist schon seit einem Weilchen ausgetrunken und auch das Leitungswasserglas macht der Sahara Konkurrenz. Ich muss also los. Baba.
Ahja, bevor ich's vergess': Das Schablonski ist Freitags dran, die ehrenvolle Aufgabe der Austragung der Freitagstexterei bei einem Häferl Tee in Angriff zu nehmen.
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ei

Ich bin mir nicht sicher, was ich davon halten soll: Schokobananen in Eierform die nach Apfel schmecken. Also Apfeleier.
Auf den Titel "Bananen Eier" wäre ich nicht so schnell gekommen.
Wobei der Name ja auch was für sich hat, wenn man den Kindskopf im Kindskopf mal loskichern lässt. Aber das ist eine andere Geschichte.
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Ich lade Sie ein, sich von der Muse oder dem Muserich küssen zu lassen. Hier und jetzt. Kann auch ein Busserl sein. Wenn's eine wilde Schmuserei ist: Gerne. Und falls es zum Äußersten kommt, zum ganz Argen: Es steht Ihnen frei. Aber bitte immer schön aufpassen, eh klar. Denn es soll ja dabei auch was mit Hand und Fuß herauskommen. Aber nicht erst in neun Monaten, sondern vor dem ersten Atemzug des kommenden Mittwochs.

Wenn Sie sich jetzt fragen: "Hä?", dann ist die Sache für Sie schnell erklärt. Denn es handelt sich hier um den Freitagstexter-Wanderpokal-Wettbewerb. Langes Wort - kurze Erklärung:
Der ehrenwerte bee hat mir die ehrenvolle Aufgabe übertragen, hierorts ein Bild zu veröffentlichen. Und zwar nicht irgendeines, nein, dieses Bild darf keinen Namen haben, keine Bildunterschrift oder dergleichen. Denn es geht bei der Freitagstexter ja darum, diesem Bild einen Titel zu geben. Das kann ein Wort, ein Gedicht, ein ganzer Wortschwall oder gar ein Text, der die Geburtsstunde einer neuen lyrischen Form verkörpert. Dieser Bild-Titel ist bitte einfach und unkompliziert in einen Kommentar zu gebären. Die Nabelschnur der hoffentlich zahlreichen Ausgeburten der Kreativität wird am kommenden Mittwoch um 0Uhr0 von mir eigenmündlich durchgebissen. Dann mache ich mich daran, als Geburtshelfer für die nächstwöchige Freitagstexterei das schönste Findelkind auszuwählen und alsbald hier im Blog bekannt zu geben, wie denn das besagte Bild getauft werden soll. Die Mutter oder der Vater des namensgebenden Kommentares darf dann am nächsten Freitag selbst den Freitagstexter in ihrem oder seinem Blog austragen.
So weit, so gut.
Was jetzt noch fehlt, ist das Bild, das ihre grauen Zellen zum Busseln, Schmusen, Knutschen oder was auch immer bringt.

Teatime
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Vieles bereitet mir Bedenken.
Wenn man mit mehr Bedacht an Sachen herangehen würde,
würden sich viele Bedenken gar nicht erst ergeben.
Hat das schon mal wer bedacht?
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Ich glaube, dass die FPÖ (und vielleicht auch die ÖVP) die #dontSmoke-Debatte einfach für die Ausweitung der Möglichkeiten der Direkten Demokratie missbraucht.
Die Regierungsparteien sträuben sich nur zum Schein gegen die Direkte Demokratie. Sie wollen sie. Sie brauchen sie. Und zwar, um unangenehme Entscheidungen dem Volk umzuhängen. Um sich so den Freibrief für Grauslichkeiten vom Volk frankieren zu lassen.
Die Rauchverbots-Geschichte ist nur ein Trojanisches Pferd. In ihm hocken ORF-Gebühren-Abschaffungs-Volksbefragungen, nach denen die FPÖ lechzt. Und noch vieles mehr, was den Rechten unter den Fingernägeln brennt, man aber nur hinter vorgehaltener Hand sagen will, in den Foren der FB-Seiten von Strache&Co aber mit Fackeln und Heugabeln gefordert wird.
Denn dann, wenn die Direkte Demokratie, die an sich nichts Böses ist, dazu missbraucht wird, sich am Volk abzuputzen, dann wird's richtig schmutzig.
Wenn man sich jetzt blindlings in eine zu lockere Regelung für die Direkte Demokratie treiben lässt, bereitet man dem das Feld.
Genau das ist aber der Zwiespalt.
Oder auch der Grund, warum es den Parlamentarismus gibt. Warum man Parteien wählt, die Mandatare ins Parlament entsenden, um sich über die gesetzlichen Rahmen, die es zu geben hat und die zuweilen sehr komplex sein können. Denn nich alles lässt sich mit einem Kreuzerl bei "Ja" oder "Nein" entscheiden. Dafür hat man die Spezialisten im Parlament - oder hofft, sie zu haben. Das ist deren Aufgabe.
Was die Direkte Demokrarie betrifft, komme ich immer mehr ins Zweifeln.
Welche Fragen sollen zulässig sein?
Welche nicht?
Wer bestimmt, was gefragt werden soll?
Direkte Demokratie - es klingt einfach, aber es ist genau das Gegenteil.
Für mich hat die Direkte Demokratie einen Pferdefuß. Und dieser liegt in den Emotionen. In den Emotionen des Volkes. Diese sind heute so leicht wie noch nie zu schüren. Man muss nur in Foren der Boulevardmedien oder in den Kommentaren von FB-Seiten nachlesen. Da menschelt es zum Teil nicht. Nein, da stinkt es manchmal so dermaßen nach Unmenschlichkeit, dass man es nicht für möglich hält, dass Menschen zu solchen Aussagen fähig sind.
Und diese Menschen sind auch Teil der Direkten Demokratie.
Ja, sie sind Teil der Gesellschaft - und als solche bei Volksbefragungen auch stimmberechtigt. Zu Recht, wohlgemerkt.
Aber das Gefühl im Magen ist mir dann ein flaues.
Direkte Demokratie - ich bin mir nicht sicher, ob ich dich mögen soll.
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Weiter.
- 511 mal gelesen
Das Adjektiv "wichtig" ist ein gar eigenartiges Wort.
Also für mich.
Seit grad eben.
Warum?
Naja.
Mit "wichtig" beschreibt man doch, dass etwas in seiner Bedeutung groß ist, gewichtig eben. Kurz: wichtig.
Aber.
Aber!
Mir kam nun jetzt das Wort Wicht unter. Und damit begann das Schlamassel. Denn es ist ja nicht unüblich, dass ein Eigenschaftswort von einem Hauptwort abgeleitet wird.
Der steinige Weg ist ein ebensolcher, weil am Weg viele Steine liegen.
Der Himmel ist wolkig, weil viele Wolken da am Himmel hängen.
Der Spargel ist holzig, weil er in seiner Konsistenz an Holz erinnert.
Man versteht die Systematik.
Da scheint es also nicht so von der Hand zu weisen, dass man das Wort "wichtig" vom Wicht abgeleitet interpretiert. Also einer zwergenhaften Person, die diese Bezeichnung auch als Abwertung umgehängt bekommen hat.
Somit kann etwas wichtig sein, was jetzt nicht gar so bedeutend, von minderem, geringzuschätzenden Wert ist.
Ob diese Erkenntnis jetzt wichtig ist oder nicht, weiß ich jetzt auch nicht.
Oder vielleicht doch.
Auf jeden Fall sogar.
Dieser Blogbeitrag ist wichtig.
Absolut.
- 500 mal gelesen
Die Widerlichkeiten.
Die Absonderlichkeiten.
Die Grauenhaftigkeiten.
Einer nicht unwesentlichen österreichischen Partei. Denn jetzt wird ihr eine Maske abgenommen und dahinter kommt ein Gesicht zum Vorschein, dass man eh schon kennt. Ein Gesicht, dass an die dunkelsten Zeiten der Weltgeschichte erinnert. Zeiten, die schon längst vorbei sind. Aber deren Ideologie wohl noch in so mancher stolzen Brust kräftigst pulsiert. Das freigelegte Gesicht sieht sich einem Spiegel gegenüber, der tief blicken lässt. Sehr tief. Unendlich tief. Und tief ist die Angst, die einem das Szenario über den Rücken jagt. Von manchen verharmlost, von anderen verlacht. Aber sie ist da. Und dazu gibt es jede Menge Anlass. Auch wenn jeder einzelne harmlos klingt.
Es sind ja nur Lieder.
Oder Jugendsünden.
Einfache Missverständnisse.
Einzelfälle halt.
Harmlos.
Alles nur harmlos.
Man versucht herunterzuspielen, mit Ablenkungsmanövern den Fokus dorthin zu locken, wo vielleicht auch was ist.
Aber das was ist, das setzt sich immer mehr zusammen.
Die Fragmente fügen sich nahtlos aneinander. Und aus dem Stückwerk wird ein großes Ganzes.
Ein Bild, das von vielen negiert, aber trotzdem da ist.
Es wird immer klarer.
Die Nebel lichten sich. Und langsam kommen sie hervorgekrochen.
- 527 mal gelesen
 
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