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Das ist meins.
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Und ich will auch kein anderes.
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Fensterkatzen. Eine links. Eine rechts. Nichts ahnend von der Existenz der anderen. Ein Drama. Zwei Dramen. Und das mögliche Happy End so nah. Die Welt ist ungerecht. Und Katzenbesitzer.

Nachmittag. Ein Julitag wie er nicht sein soll. Regen. Kein Regen. Regen. Sonne. Tristesse. Wohnungskatzen machen an diesen Tagen was sie sonst auch immer machen: Beim Fenster ihrer beraubten Freiheit nachtrauern. Obwohl. Ist ihnen Freiheit überhaupt ein Begriff? Egal. Wohl aber Einsamkeit. Die Einsamkeit wenn Katzenfrauchen oder Katerherrchen nicht zuhause sind. Da sehnt man sich nach Zweisamkeit. Nach Zuneigung. Nach Ansprache. Nach was auch immer. Oder nach einem Snack. Einen fliegenden. Und mit den Tauben hier in Wien, da gibt's für die Samtpfoten ja genügend fliegende Naschereien. Aber eben unerreichbar. Dramen sind das. Dramen, die die Natur so nicht vorgesehen hat. Das Drama im Drama ist aber, dass Schnurrli nicht alleine ist. Denn Murli aus dem Nachbarhaus, dem geht es genau so.
So blicken sie nun. Synchron, wie die Augen der Zuschauer beim Tennisspiel wie magnetisch am Flug der Filzkugeln hängen , folgen ihre Köpfe den gefiederten Freunden. Links rauf. Quer rüber. Sturzflug. Und dabei ahnen sie nicht, dass nebenan, keine 10 Meter entfernt, ein nach Zweisamkeit lechzender Fellknäul sitzt, der über jedes fremde Schnurren in freudige Extase verfallen würde. Aber so...
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Gestern war Konzert.
Die beste Pensionistenband der Welt hat Wien ihre Aufwartung gemacht und das Happelstadion mit derben Rock 'n Roll erbeben lassen. Laut wie Sau, fetzig wie frisch aus dem Sauerstoffzelt (äh, Moment...) und energiegeladen wie ein Lastwagen voll mit den Dosen mit den zwei Stieren drauf.
Wenn man's nicht wüßte, man würde es nicht glauben, dass da 280 Jahre (und mit Mick Taylor zeitweise 346 Jahre) auf der Bühne zeigen, wo der
geneigte Rocknroller seit 1962 den Most her holt.
Und der floss. Und wie. Zwar in Form von Bier. Und einem der geilsten
Konzerte, auf denen ich je war.

Die #Stones waren der Hammer. Haltet noch ein paar Jahre durch, die Kurze will euch auch sehen. #stoneswein #stoneswien #rollingstones #wien #vienna

Jungs, haltet noch ein paar Jahre durch, die Kurze will euch auch mal sehen. Ich denke, dass sollte machbar sein.
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Die Kids aus meinem Freundeskreis sind eine eingeschworene Truppe. Wir Eltern natürlich auch. Drum dauern die Kindergeburtstagsfeiern auch dementsprechend länger.
Letztens war der Jubeltag meiner Kurzen dran. Und wir feierten. Die Kids haben sich mal draußen, mal drinnen zusammengerottet. Plötzlich kamen sie zu uns und sagten, dass gleich was "Großes" passieren würde. Sie bräuchten dazu unsere Aufmerksamkeit.
Oh.
Es gab eine Vorführung.
Ein Kind. Ein Lied. Ein Tanz.
Hier das Best of der Kindergeburtstagsshowblocksetlist:
Best of Kindergeburtstagsshowblocksetlist
Rechts oben hab ich noch nicht entschlüsseln können.
Weiß da jemand mehr dazu?
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WM ist.
Bald.
Irgendwie werd ich mit der kommenden WM nicht warm.
Der Funke mag nicht so recht überspringen.
Ok, vielleicht wär's anders, wenn "wir" mit dabei wären.
Abe die Geschichten rund um Korruption im Hause FIFA.
Da wird der Gusto auf die WM schon ein wenig kleiner.
Untitled
Dann die Geschichte mit Adidas und deren Preis- bzw. Lohnpolitik,
die einem den Spaß mit dem Tritt auf den Ball vergällt. Arbeiterinnen,
die für einen Bettel arbeiten und Bälle nähen, die um horrende Beträge
verkauft werden. Detto die Trikots.

Irgendwie steuert der Fußball, der FIFA-Fußball in eine Sackgasse. Die
Stars da oben. Die Fußball-Spieler da unten.
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Hach
Sie grüßt wieder.
Hach.

Sonnenblumenslalomrasenmähingsaisoneröffnung
Und das Rasenmähen rund um die Sonnenblumen, das lass ich mir heuer
auch nicht nehmen.
Hach.
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Und manchmal überholt einen einfach die Zeit.
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Tag
Vor Jahren mal daran herumgespielt, jetzt wieder ins Gedächtnis gespült.
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Skifahren ohne Fotos zu machen.
Kann ich.
Können wir.
Ich wollt mal die Kurze nicht durch die Linse betrachten.
Und das ging gut.
Das Wetter war eh nicht fototauglich.
Die paar Stürze und Abfahrten und Feiereien und Wutausbrüche und Unterdensesselliftrutschereien und SelbereinstudierteLetzerAbendKinder"Mitternachts"Einlage und MiteinemSkiSchleppliftFahrten und und und ... wie waren es schon.
Und die Bilder, die haben wir im Kopf.
Yes.
Und die, die lassen es passieren. Immer wenn ich dran denke.
Yes.
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Ein schönes Wort.
Eines der Wörter, die ich besonders mag.
Ein Wort, dass leider viel zu oft das Beiwagerl "keine" vor sich herschieben muss.
Die Ahnung. Die Wissensvermittlung durch seine Ahnen. Sie wird immer weniger geachtet. Immer weniger legt man Wert darauf, was denn die "Alten" so zu sagen haben, was sie an Wissen und Handwerk sich angeeignet haben. Neu vs Alt. Gewinnt immer öfters. Und so geht viel verloren. Sehr viel. Die Ahnung.
Und so sind wir immer mehr Ahnungslos...
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Die Kurze ist Fan vom Planeten Pluto. Also, vom Ex-Planeten Pluto. Der ist ja kein Planet mehr. Und weil er kein Planet mehr sein darf, hat meine Tochter diesen in ihr Herz geschlossen. Sie ist halt eine, für die Gerechtigkeit über alles geht, und nur, weil er klein ist, darf er im Kreise der Herren und Damen Planeten nimmer mitspielen? "Das ist nicht fair", so die Kleine. Und weil Sie dann viele viele Fragen zu den Planeten gestellt hat, kam ich auch mal auf den Urknall zu sprechen. Dass damit alles anfing und seitdem Sterne, Sonnen und Planeten im All herumschwirren - mit dem Superstar Pluto, der, wie wir wissen, einfach so von ein paar Wissenschaftlern degradiert wurde. Bam!
Und dann kam Rebekka. Die Religionslehrerin. Sie ist quasi der Pluto der Lehrerschaft. Lehrerin zwar, aber halt "nur" Religionslehrerin. Scheinbar macht sie ihre Sache gut, denn meine Kleine schwärmt von Reli. Sie liebt Reli. Sie betet gern, freut sich auf Religionsunterricht und ist mit Begeisterung mit dabei.
Neuerdings war von der Schöpfung die Rede, wie Gott die Welt schuf und von Adam und Eva. Gestern, beim Schlafengehen hat sie mich dann aus der Reserve gelockt: "Wie war das jetzt? Waren Adam und Eva die ersten Menschen?" Ich überlegte. "Du hast gesagt, da war mal der Urdings." Und schon war ich im Wiglwogl. "Irgendwer lügt!" erkannt sie bestürzt. Ich war es auch. Wie kann ich mein Kind weiter belügen? Wie kann ich ihr Lieblingsschulfach "retten" - ihren heimlichen Antrieb, die Schule zu lieben?
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"Das ist peinlich."
Das? Also ich. Ich, der Papa. Ich, der Papa, der die Kleine in die Schule bringt.
Aha.
"Ich will alleine in die Schule gehen."
"Du kannst ja eh gehen. Ich geh ja nur mit."
"Das ist peinlich."
Mir nicht.
Ok.
Vor einem Monat fing es an. Sie möchte alleine in die Schule fahren. 3 Stationen mit dem Bus. Wenn man denn den auch rechtzeitig erwischt. Und das hat nicht immer funktioniert. Also haben wir abgemacht, dass wir erstmal schaffen, bei Zeiten bei der Busstation zu sein. Zu diesem Behufe wurde das morgendliche Prozedere ein wenig modifiziert: Raus aus den Federn, raus aus dem Pyjama und rein in die Klamotten. Dann runter Frühstücken. Den Comic in der Zeitung mit verteilten Rollen lesen und dann rauf die Zähne putzen. Wieder runter und in Jacke, Schuhe und Co. schlüpfen. Schultasche umhängen und los.
Es klappte prima.Drei mal haben wir es nicht geschafft. Und da war ich schuld. Unter leisem Gemaule ging's dann zu Fuß oder mit der Bim und dann zu Fuß in die Schule. Sie hat sich gemausert. Kein Drängen ist mehr notwendig. Und da war früher sehr sehr sehr viel Trödelei, die die Zeit verstreichen ließ. Aber jetzt macht die Dame eines nach dem anderen und wird zeitgerecht fertig. Unheimlich fast. Also gut, am Donnerstag Abend, beim Schlafengehen, da hab ich mich dann überreden lassen.
"Im neuen Jahr darfst du dann alleine mit dem Bus fahren."
"Ok."
Aufatmen meinerseits. Ich hab noch Zeit gewonnen.
"Aber ich brauch eine Probe."
"Eine was?"
"Ich muss das ja probieren. Und zwar morgen."
"Öh..."
"Ok?"
Überrumpelt.
Die Kurze fährt also seit Freitag alleine im Bus in die Schule. Und ich wink' dem Bus nach. Nicht nur dem Bus. Ich wink einem Teil ihrer Kindheit nach. Einem Lebensabschnitt.Sie ist nicht mehr die Kleine, die man überall an der Hand führen muss. Ist sie eh nimmer. 2. Klasse Volksschule. Sie kann schon Wege alleine erledigen, ohne dass man sie dabei mit Adleraugen dabei beobachtet. Ein Schimmer Erwachsenwerden erscheint am Horizont und lässt mich wieder einmal die Hufe der galoppierenden Zeit hören.
Ich winke noch.
Der Bus ist schon weit weg.
Und es ist mir nicht peinlich.
Heute nicht.
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Österreich hat am 29. September gewählt.
Ich auch.
Es gibt schönere Dinge, die man an seinem Geburtstag macht, aber die staatsbürgerliche Pflicht lockte mich zur Wahlurne.
Und jetzt, am 12. Dezember steht also fest, was das Ergebnis dieser Wahl ist.
Nichts.
Nichts neues.
Alter Wein in alten Schläuchen.
Nichts also.
Nein.
Nicht ganz.
Wir kennen schon den Namen des übernächsten Kanzlers.
Und die Aussicht, die nächsten 5 Jahre auf diesen hinzusteuern,
das lässt die nächsten 5 Jahre noch länger werden als sie eh
schon sein werden.
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Tina-Turner-Blume
Also zumindest ihre Frisur. An einem rankendem Gewächs.
Ich mag so Geblüm.
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