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Ja. Es ist bedrückend, wenn man auf Facebook sieht, was manche Freunde da so teilen.
- 258 mal gelesen
Die Erde ist ziemlich groß. Mit ca. 40.000km Umfang ein doch etwas unübersichtlicher Brocken, der da im All herumgondelt. Klar, im Vergleich zu anderen Planeten und sonstigen Himmelskörpern ist unser Heimatplanet nicht mal ein Staubkorn im Wohnzimmer des Lurchs unterm Sofa der Hausstaubmilbe. Aber in Relation zu dem, was man so täglich zu Fuß geht dann doch recht ordentlich. Und wenn man dies mit offenen Augen tut, dann bemerkt man, dass auf dem Erdenrund doch recht viele Buchstaben Platz haben. Am Werbeplakat, auf der Leuchtreklame, als Graffito, Verkehrszeichen oder auch in einen Baumstamm geritzt.
Und doch, wenn man Globendesigner ist, dann wird’s dann doch eng. Dann muss man haushalten mit dem Platz. Besonders dann, wenn der Globus ein Miniglobus ist. Dann geht es sich eben nimmer aus, den Neusiedlersee einzuzeichnen und sogar ihn als solchen textlich auf dem Rund zu markieren. Dann muss man eben schauen, was man denn so auf seinem Werke so unterbringt. Kontinente und Weltmeere sollte man dabei eher keine einsparen. Steppenseen, wie den oben erwähnten, wird man dann wohl oder übel die Erwähnung verweigern müssen, was einem vielleicht den Unmut der dortigen Bevölkerung einbringt. Aber - mal ehrlich: So viele sind jetzt im Einzugsgebiet des Meers der Wiener auch nicht daheim. Aber um die geht es ja nicht, obwohl sie eben jene manchmal als der Nabel der Welt sehen. Die Sache wird, je kleiner der zu gestaltende Globus ist, immer komplizierter. Denn dann fallen nicht nur Neu- und Altsiedlerseen unter den Tisch, auch Kleinstaaten bleiben auf dem einen oder andern Globus unerwähnt. Pech gehabt, Liechtenstein, Ätsch!
Aber es geht auch anders, wie uns dieser Globus zeigt. Hier hat der Designer seine Prioritäten etwas eigenwillig gesetzt und bei der Auswahl der ihm wichtig erscheinenden Staaten und jener, die man halt nicht benamst, eigene Maßstäbe angelegt. Aber seht selbst:
Europa mal anders
- 486 mal gelesen
Erste Male sind oft schwer, manche mit Unsicherheit verbunden, andere wieder mit großer Vorfreude. Oft geht's gut. Vielmals wird's aber auch zum Desaster. Manche erste Male sind unvergesslich, andere zum Vergessen. Und manchmal ist man hinterher überzeugt, dass das erste Mal zugleich auch das letze Mal gewesen sein soll.
So wird's mir am 15. Oktober gehen. Am Tag der Nationalratswahl in Österreich. Denn es wird das erste Mal sein, dass ich nicht schon Wochen vor der Wahl weiß, wen ich wählen soll. Und das ärgert mich. Das macht mich fertig. Das wurmt mich. Und macht mich verzweifelt.
Weil ich zweifeln muss. Weil ich verunsichert bin. Weil plötzlich eine Situation da ist, die ich nie haben wollte. Zugegeben, ich hab mir gar nicht vorstellen können, dass es diese Situation überhaupt geben kann. Aber jetzt ist sie eingetreten. Hab ich sie mir eingetreten. Und so werde ich die nächste Zeit dahin humpeln und mit mühsam überlegen müssen, wem ich meine Stimme schenken werde - was heißt "schenken"? – anvertrauen, wem ich meine Stimme anvertrauen werde. Es wird soundso eine Wahl, wie es sie noch nie zuvor in Österreich gegeben hat. Einerseits die Masse der ins Parlament strebenden Fraktionen, Parteien, Liste, Bündnisse und Allianzen. Andererseits ist da eine Stimmung im Lande, die bedenklich stimmt. Zum Teil verständlich. Denn die Unzufriedenheit in der Bevölkerung hat in vielen Bereichen seine Berechtigung. Aber da ist auch die Medienwelt, die Kommunikationswelt, die sich gewandelt hat. Stimmung wird gemacht. Aufgepeitscht. Nicht, dass es das bislang noch nicht gegeben hat. Aber es wird vielschichtiger. Breitenwirksamer. Und jeder kann mitmachen. Ganz einfach. Auf Twitter, Facebook und - auch - in Blogs.
- 280 mal gelesen
Aber irgendwie mag ich das Foto.
Andererseits kommt es mir gar kitschig vor.
So esotherisch.
So yogastundenmäßig.
So facebookzitathintergrundbildig.
.
Ich weiß es ja selbst nicht.
Alle Jahre wieder
- 298 mal gelesen
Ja.
Die können das.
Ist doch heute Nacht Glen Campbell von uns gegangen. Und mit ihm die Stimme des Songs "Sunflower" - ein Song, der auch bei Regen die Sonne im Herzen aufgehen lässt.
Und was muss ich zum frühstücklichen, aus dem Radio klingenden, Song erblicken? Eine meiner Sonnenblumen im Gärtchen hat sich über Nacht hingelegt und wollte nimmer.
Einfach so.
Sonnenblumen, die spüren, wenn was ist.
Das ist wahr.

DGw7V04XYAUbZ5D
- 378 mal gelesen
Freitagstexterlogo
Die einen mögen’s so. Die anderen so. Und andere wieder anders. Man kann’s ja kaum wem Recht machen. Jetzt, wo futschikato auch im Duden steht, muss ich mitteilen, dass es eure Mitmachchancen auch sind.
Drum will ich nicht lange um den heißen Brei herum schreiben und gleich verkünden, dass dieses Mal Shhhhh die große Ehre zuteil wird, die nächste Freitagstexterei auszutragen. Als Indikator für den Sieg war diesmal ein Schluck Kaffee zuständig, der mir nach „Die Holländische Polizei beim Testen der neuen Anti-Terror-Sperre.“ durch die Nase schoss. Also auf zu neuen Bildern und Kommentaren gleich nebenan bei Shhhhh.
- 318 mal gelesen
Freitagstexterlogo
Was das denn hier wieder sein soll? Ich weiß es nicht. Also schon: Eine Freitagstexterei wird das. Eingebrockt hat mir diese der/die/das bee. Der Beitragsüberschrift kann man schon einen kleinen Hinweis auf das zu freitagstexterbetextende Bild entnehmen. Aber das ist jetzt mal zweitrangig. Erstmal geht’s darum, worum es hier geht. Und das ist folgendes: Betrachtende des Bildes, die selbst ein Blog führen, sind eingeladen, das unten stehende Fotodokument mit ein bis mehreren Worten zu zieren, die man auch in einschlägigen Magazinen als Bildunterschrift sehen könnte. Hier hab ich bewußt dem Konjunktiv eine Chance gegeben, weil ich weiß, das ich nicht weiß, welche Magazine es überhaupt gibt und noch weniger, welche von meinen Blogbesuchern konsumiert werden. Also wohlan, Bild betrachten, den Synapsen im Dachgeschoß freien Lauf lassen und einfach einen prämierungswürdigen Kommentar hinterlassen. Bis kommenden Dienstag Mitternacht ist Zeit gegeben und Muse gefragt. Dann mach ich einen Strich drunter, wähle so subjektiv es geht meine Lieblingsbildunterschrift aus und nominiere alsbald, wer nächsten Freitag die Ehre hat, Freitagstexter zu sein und auf seinem Blog die Massenveranstaltung Freitagstexter austragen darf/wird/muss/kann.
Auch Eier fahren Bim. #wien #vienna #igersvienna #62er
- 579 mal gelesen
Und singt aus dem Pfadererliederbuch alte Hadern auswendig.
Mit geschlossenen Augen.
Und inbrünstig.
Sie ist wieder da.
10 Tage ohne die Kleine ist dann doch ein wenig lang.
Und lang ist sie auch geworden.
Sie hat sich verändert.
Schaut ein bissl anders.
Spricht ein bissl anders.
Erzählt mehr als nur "cool".
Ich mag das.
Auch wenn sie immer weniger die Kleine ist und es immer mehr immer weniger sein wird.
Ja eh - die Zeit läuft.
Und ich mit meinen Flipflops flipfloppe hinterher.
- 287 mal gelesen
10 Tage.
Sind nicht viel, meint man.
10 Tage.
Ohne die Kleine.
10 Tage.
Ok, sie ist gut versorgt.
10 Tage.
Mit den Pfadis unterwegs.
10 Tage.
Sie hat sicher Spaß.
10 Tage.
Und zuhaus' ist es ruhig.
10 Tage.
Im Zelt.
10 Tage.
Ich seh ihr Lächeln nicht.
10 Tage.
Und höre ihr Grummeln nicht.
10 Tage.
Keine emotionalen Vulkanausbrüche.
10 Tage.
Kein Kuscheln am Abend.
10 Tage.
Kein Fernsehen.
10 Tage.
Kein Elterngemecker.
10 Tage.
Nur Natur, Spaß, Freunde.
10 Tage.
Morgen kommt sie wieder zurück. Eine Nacht noch und dann kann ich die Kleine wieder in den Arm nehmen. Ich freue mich schon wahnsinnig auf sie. Und alles, was sie uns auf die Frage "Wie war's?" antworten wird, wird sein:
"Cool!"
10 Tage.
Cool.
- 363 mal gelesen
Die haben im Englischen kein Wort für "Mundwinkel"?
Womit zucken die, wenn jemand einen müden Witz reißt?
Worauf steigen die, wenn ganz mies drauf sind?
Woran hängen die Luftballons, um wieder bessere Stimmung zu bekommen?
Wer trifft sich am Hinterkopf, wenn man "happy as happy can be" ist?
Die haben im Englischen kein Wort für "Mundwinkel"!
- 326 mal gelesen
Kirschen.
Kirschen sind was herrliches.
Das finde nicht nur ich.
Das findet auch die Kurze so.
Und wenn man Freitags Abends heim ins Burgenland kommt und einem dort sich biegende Kirschbäume erwarten, dann erwarten die sich auch, dass man sie besucht.
Auch wenn manche von ihnen nicht auf eigenem Grund stehen.
Da geziemt es sich, dem Wunsch der Kirschbäume zu entsprechen und sich noch vor den Abendessen ins Sonnenuntergangslicht hinaus zu spazieren und sich den Bauch voll zu schlagen.
Ohne Schuhe versteht sich.
In Fladranti
Die Kurze war begeistert, genau die Bäume zu befladern, die schon der Papa vor 30 Jahren regelmäßig erleichtert hat. Und es hat genau so viel Spaß gemacht, wie damals.
Nur dass diesmal nicht der Dorfwirt mit der geschwungenen Sense daher gerannt kam, was einen beherzten Sprung von hoch oben im Baum nach unten notwendig machte und schöne, vertikale Schürfwunden verursachte.
- 306 mal gelesen
Heute hat's mich wieder erwischt.
Ca. 1 Uhr in der Früh - ich war wieder komplett von der Rolle.
Diesmal nicht wieder die Zunge halb abgebissen.
Dafür ist die Lippe immer noch taub.
Und die Schulter war wieder ausgekegelt.
Fuck.
Wie ich es hasse.
Ok, mit Blaulicht ins AKH.
Während der Fahrt ist die Schulter eh schon halb wieder reingehüpft.
Der Röntgenassistent, der meinen Arm fürs Röntgenbild einrichtete,
hat dann den Rest erledigt.
Um 2 Uhr 44 war ich wieder vor der Tür.
Scheiß Epilepsie.
- 308 mal gelesen
Um diese Zeit vor 11 Jahren war ich selig.
Auf meiner Brust schlief das schönste Menschenwesen der Welt.
Und wenn ich daran zurück denke,
dann bin ich genau so selig.
- 313 mal gelesen
Da sitzt man da, frühstückt gemütlich dahin, die Kurze ist schon auf dem Weg in die Schule, die Allerbeste macht sich für die Arbeit frisch und ich schlabbere eben noch die Reste der Damen auf, blicke dabei zur Terrassentür, zischt da nicht ein kleines braungraues Knäuel draußen vorbei. Kugelrund, wuselig und flink, mit weißen Socken und Handschuhen dran, elegant und geschmeidig.
Aha!
Vorsichtig pirsch ich mich an die Terrassentür ran, ist ja gekippt, also hausschuhlos im Indianersilentmode - die Wischtelefonkamera im Anschlag. Aber der Kerl - oder die Kerline - lässt sich kaum beeindrucken und zischt gekonnt den Trog mit dem Schnittlauch und anderem Kräutern hoch, klettert unter dem Uhudlerkranz durch und ist schon auf der Erde. So wie ich blind durchs Wohnzimmer tapsen könnte, fusselt Boris durch seine Speisekammer, nagt mal da, mal da und fühlt sich wohl, putzt sich die Pfoten vorn und hinten.
Aha!
Ich hab derweil die Terrassentür geöffnet, nicht ganz so leise, aber dem Pelzgetier ist das sowas von Wurscht. "Gut", denk ich, "du wolltest es so!" Ich nähere mich dem Freund, knipse fröhlich vor mich hin und muss quasi aufpassen, dass ich Boris' Barthärchen nicht krümme, so nah bin ich. Aber ihm stört das nicht. Ich glaub sogar, dass sich der Flauschvierbeiner in der Linse kurz mal in den Spiegel geschaut hat, um zu kontrollieren, ob er eh keinen Schnittlauch zwischen den Mäusezähnen hat. Hatte er nicht, kurzer Smile, ein Zwinkerer mit den schwarzen Stecknadelkopfaugen und schon ist er wieder - schwuppdiwupp - den Trog runter gezischt und darunter verschwunden.
So.
Wird haben jetzt also ein Haustier. Also... Gartentier. Ich war so unvorsichtig, ihm einen Namen zu geben. Und wenn die Kurze die Bilder sieht, dann kommt sie gar nicht aus dem Hachen raus. Der Dame des Hauses, also der Wohnung, hab ich die Bilder auch gezeigt. Unvermittelt. Und es schallte mir ein "Ist diiiie süüüüüß!" entgegen. Gefolgt von einem "Das ist ja... ist das bei uns!??!"
Jetzt haben wir den Salat. Also noch. Und eine Maus. Mit einem Namen.
Gestatten, Boris.
- 446 mal gelesen
Genau so einer bin ich.

Sauerampfermampfer

Wenn ich wochenends aus Wien nach Hause komme, dann muss ich in den Garten zurück. Und ich sammle mir einen Bund Sauerampfer zusammen. Keine zu großen Blätter, auch nicht die kleinen. Und viele. Viele davon. Dann roll ich die zusammen und schon wird abgebissen.
Der saure Biss ins Gras quasi.
Aber ein wunderbar feiner.
Kaum ist der erste Bund im Schlund, folgt der nächste und noch einer. Bis das Schluckauf einsetzt. Dann bin ich happy. Drauf kommt dann ein ordentlicher Schluck Sauerwasser (so nannte man früher das Mineralwasser mit Kohlensäure). Ein zünftiger Rülpser rundet das Erlebnis ab, das mir schon seit ich denken kann die größte Freude bereitet.
- 428 mal gelesen
 
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