den begriff nostalgie zu bemühen, mag eventunnel ein wenig übertrieben sein.
aber es ist schon ein seltsam anmutendes gefühl, wieder am kindergarten vorbei zu gehen, in dem man vor jahren mit seinen freunden gespielt, gerauf, gelacht, geweint, geschrien und getobt hat.
die sandkiste ist immer noch unverändert.
die kindergarten-tante ist ebenfalls immer noch im dienst – was mich irgendwie freut, weil’s mich, wenn ich dran denke, jünger fühlen lässt, als ich bin.
die schrecklich tujen zwsichen kindergarten und volksschule sind nimmer mehr da, nicht weil sie unter der dauerbelastung der spielenden kids leiden musten, sondern weil der neue schullehrer sie einfach nicht mochte,
in der volksschule tristesse.
leere.
nur 8 männer der wahlkommission zwängen sich auf schulbänken und rufen einzeln meinen namen auf, um damit zu bestätigen, mich auf der jedem vorliegenden wählerliste als wählenden auszustreichen.
ha.
ich hab´ eine wahlkarte.
nervösität macht sich breit.
doch die jungs kennen sich aus – bei den letzten wahlen gab´s noch proleme bzw. kleine schwächen damit, wie den jetzt mit einem wahlkartenwähler umzugehen sei.
das kartenkammerl und die schulklasse dienen als wahlkabinen.
kartenkammerl.
was hier alles herumhängt hab ich vor mehr als 20 jahren in händen und vor augen gehabt.
und der kleine schultisch.
aus holz.
mit vertiefung fürr ein tintenfässchen – gut, das haben wir damals nicht mehr gebraucht.
ich hatte eine blaue füllfeder.
mit sichtfenster.
wahrscheinlich ist das ja mein ehemaliger tisch.
vollgekritzelt, zerschnitzt ist er.
eine patina aus jahren und generationen von kinderhänden übertieht den tisch, macht ihn zu einem wunderschönem möbel.
ach ja.
ich vergesse fast, in den erinnerungen versunken, zu wählen.
wählen.
keuzerl machen.
so.
rein ins kuvert.
rein in die urne.
„pfiat eich.“
heim.
ha.
der greißler.
wie oft bin ich kleiner wicht die stiegen da raufgehuscht um mir ein brickerl zu kaufen, sprüche oder manner-keks.
später dann war die kleine bank davor der treffpunkt.
sogar sonntags konnte man, kann man noch immer, durchs einfahrtstor in die greißlerei gehen, den greißler beim fernsehen stören und was kaufen.
drinnen scheint die zeit still zu stehen.
wie vor 50 jahren siehts da drinnen aus.
das einzig moderne ist die alte rechenmaschine, die rattert und ruckelt und vom greißler auch dann bemüht, wenn´s drum geht, 2 semmeln zu kaufen.
im eck stehen alte eskimo-eis-taferln herum.
schön.
die auslage ist überhaupt ein hit.
wie ein geheimrezept einer köstlichen spezialität:
„unverändert, seit 1970“

ich liebe solche wahlsonntage.
aber es ist schon ein seltsam anmutendes gefühl, wieder am kindergarten vorbei zu gehen, in dem man vor jahren mit seinen freunden gespielt, gerauf, gelacht, geweint, geschrien und getobt hat.
die sandkiste ist immer noch unverändert.
die kindergarten-tante ist ebenfalls immer noch im dienst – was mich irgendwie freut, weil’s mich, wenn ich dran denke, jünger fühlen lässt, als ich bin.
die schrecklich tujen zwsichen kindergarten und volksschule sind nimmer mehr da, nicht weil sie unter der dauerbelastung der spielenden kids leiden musten, sondern weil der neue schullehrer sie einfach nicht mochte,
in der volksschule tristesse.
leere.
nur 8 männer der wahlkommission zwängen sich auf schulbänken und rufen einzeln meinen namen auf, um damit zu bestätigen, mich auf der jedem vorliegenden wählerliste als wählenden auszustreichen.
ha.
ich hab´ eine wahlkarte.
nervösität macht sich breit.
doch die jungs kennen sich aus – bei den letzten wahlen gab´s noch proleme bzw. kleine schwächen damit, wie den jetzt mit einem wahlkartenwähler umzugehen sei.
das kartenkammerl und die schulklasse dienen als wahlkabinen.
kartenkammerl.
was hier alles herumhängt hab ich vor mehr als 20 jahren in händen und vor augen gehabt.
und der kleine schultisch.
aus holz.
mit vertiefung fürr ein tintenfässchen – gut, das haben wir damals nicht mehr gebraucht.
ich hatte eine blaue füllfeder.
mit sichtfenster.
wahrscheinlich ist das ja mein ehemaliger tisch.
vollgekritzelt, zerschnitzt ist er.
eine patina aus jahren und generationen von kinderhänden übertieht den tisch, macht ihn zu einem wunderschönem möbel.
ach ja.
ich vergesse fast, in den erinnerungen versunken, zu wählen.
wählen.
keuzerl machen.
so.
rein ins kuvert.
rein in die urne.
„pfiat eich.“
heim.
ha.
der greißler.
wie oft bin ich kleiner wicht die stiegen da raufgehuscht um mir ein brickerl zu kaufen, sprüche oder manner-keks.
später dann war die kleine bank davor der treffpunkt.
sogar sonntags konnte man, kann man noch immer, durchs einfahrtstor in die greißlerei gehen, den greißler beim fernsehen stören und was kaufen.
drinnen scheint die zeit still zu stehen.
wie vor 50 jahren siehts da drinnen aus.
das einzig moderne ist die alte rechenmaschine, die rattert und ruckelt und vom greißler auch dann bemüht, wenn´s drum geht, 2 semmeln zu kaufen.
im eck stehen alte eskimo-eis-taferln herum.
schön.
die auslage ist überhaupt ein hit.
wie ein geheimrezept einer köstlichen spezialität:
„unverändert, seit 1970“

ich liebe solche wahlsonntage.
boomerang - am Sonntag, 25. April 2004, 13:13
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boomerang - am Freitag, 23. April 2004, 10:39
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1354 mal gelesen
... alles hinterfragen.
bloß nicht.
bloß nicht.
boomerang - am Donnerstag, 22. April 2004, 17:01
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1091 mal gelesen
... wenn ich das nächste mal in mein zimmer zurück geh´, damit die zimmerkollegin weiß, dass ich ins zimmer komm´.
und nicht sie.
und nicht sie.
boomerang - am Donnerstag, 22. April 2004, 17:00
-
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1110 mal gelesen
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verkonjunktivierte & verkomplizierte überkreuzvermutungen sorgen nicht nur für strinrunzeln.
irgendwie frisst´s auch den ganzen spass auf, hier drinnen.
irgendwie frisst´s auch den ganzen spass auf, hier drinnen.
boomerang - am Donnerstag, 22. April 2004, 15:27
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1244 mal gelesen
irgendwie brodelts hier und ich bekomm´ nur die hälfte mit.
boomerang - am Donnerstag, 22. April 2004, 14:40
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1062 mal gelesen
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das nebengässchen unter meinem bürofenster wird des öffteren von lkws zum zwecke der belieferung des angrenzenden elektrofachmarktes benutzt.
und da ja jetzt die zeit der offenen fenster wieder da ist, klingt mir andauern der rhythmische signalton im ohr, den die lkws verpflichtend von sich geben müssen, wenn sie rückwärts fahren.
gottseidank ist der lustige lkw-lenker nicht mehr unterwegs, der statt des üblichen signales, ein baby-geschrei als signalton verwendet hatte.
und da ja jetzt die zeit der offenen fenster wieder da ist, klingt mir andauern der rhythmische signalton im ohr, den die lkws verpflichtend von sich geben müssen, wenn sie rückwärts fahren.
gottseidank ist der lustige lkw-lenker nicht mehr unterwegs, der statt des üblichen signales, ein baby-geschrei als signalton verwendet hatte.
boomerang - am Donnerstag, 22. April 2004, 11:35
-
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1798 mal gelesen
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raus aus der bim.
rein in die fuzo – und nicht in die u-bahn.
jedes mal wenn das wetter so einladend ist, mach ich den „kleinen abschneider“ zu fuß.
ich wär zwar mit den öffis schneller, könnt derweil noch etwas lesen oder einfach verschnaufen.
aber ich geh´ die strecke lieber.
bummle an den shops und boutiquen, café´s und fastfoodläden vorbei.
und lass mich von der sonne wärmen.
verschiedenste leute sind unterwegs.
gestresst.
gelangweilt.
einsam.
ziellos.
gefrustet.
lächelnd.
suchend.
einfach interessant zu beobachten.
die kellnerin des beisels karakelt das tagesmenü auf die schiefertafel.
der buchladen-eingang wird vom post-boten blockiert, der massenweise kartons ablädt.
vor dem mobilfunkshop hat sich schon ein grüppchen angesammelt.
billigste bistrotischen und sesselchen werden vom südländisch anmutenden herren flink aufgestellt.
ein älteres paar wundert sich über die tulpen mit den ach so langen blättern.
jausnend sitzen 2 im lieferwagen und lassen sich’s gut gehen.
7er bmw wälzt sich durch die fuzu – besonnenbrillt, offene fenster, laute musik.
rein in die u-bahn.
8:57
rein in die fuzo – und nicht in die u-bahn.
jedes mal wenn das wetter so einladend ist, mach ich den „kleinen abschneider“ zu fuß.
ich wär zwar mit den öffis schneller, könnt derweil noch etwas lesen oder einfach verschnaufen.
aber ich geh´ die strecke lieber.
bummle an den shops und boutiquen, café´s und fastfoodläden vorbei.
und lass mich von der sonne wärmen.
verschiedenste leute sind unterwegs.
gestresst.
gelangweilt.
einsam.
ziellos.
gefrustet.
lächelnd.
suchend.
einfach interessant zu beobachten.
die kellnerin des beisels karakelt das tagesmenü auf die schiefertafel.
der buchladen-eingang wird vom post-boten blockiert, der massenweise kartons ablädt.
vor dem mobilfunkshop hat sich schon ein grüppchen angesammelt.
billigste bistrotischen und sesselchen werden vom südländisch anmutenden herren flink aufgestellt.
ein älteres paar wundert sich über die tulpen mit den ach so langen blättern.
jausnend sitzen 2 im lieferwagen und lassen sich’s gut gehen.
7er bmw wälzt sich durch die fuzu – besonnenbrillt, offene fenster, laute musik.
rein in die u-bahn.
8:57
boomerang - am Donnerstag, 22. April 2004, 10:39
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1157 mal gelesen
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wenn man in wien aufs amt geht, dachte ich mir, sollte man sich auf chaos, klischee-beamte, waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaartezeiten, widerwilligkeit und umständlichkeiten gefasst machen.
psychisch gestärkt also, trat ich heut´ morgen den weg ins magistratische bezirksamt für den 12. bezirk (der name ist schon furchteinflössend genug) an.
und wurde „enttäuscht“.
die damen und herren dort sind einfach freundlich und zuvorkommend.
im wahlkartenausgabezimmer ist zwar ein wenig stress zu spüren, aber man hat das gefühl, menschen gegenüber zu sitzen, die spaß am job haben.
als ich dann mein wahlkarterl in händen hatte – dass hat nur deshalb eine ganze minute gedauert, weil der drucker eben nicht der schnellste ist – riskierte ich eine frage, die wohl abseits des zuständigkeitsbereichs der dame lag.
und nett wie sie ist, kam auch schon die antwort.
einen stock tiefer, zimmer 102.
schluck.
jetzt nur nicht feig sein.
anklopfen.
rein.
links wird telefoniert.
rechts wird telefoniert.
beide deuten mir, doch an ihren schreibtischen platz zu nehmen.
helmi-blick.
rechts.
gebangt warte ich aufs ende des telefonats, um mit meiner minderen frage den ruhigen vormittag in diesem ämtchen zu durchbrechen.
endlich, durchgelernte osterferien und geburtstagsfeiern sind fernmündlich durchbesprochen.
„ähmm, sie haben doch hier diese wien-wanderkarten? oder nicht? könnt´ ich ...“
die angst, einem amtsdrachen vorzusitzen lässt mich stammeln.
die dame hüpfe auf.
und erzählt mir, nach den karten kramend, den 1.wiener wasserleitungswanderweg (allein schon der name ist es schon wert, den mal zu bewandern) kenne sie gut, der wär auf jeden fall zu empfehlen.
sie drückt mir die karten in die hand, wünscht mir einen schönen tag und ich bin perplex.
2 minuten später steh ich vor dem magistratischen bezirksamt für den 12. bezirk und hab ein lächeln im gesicht.
psychisch gestärkt also, trat ich heut´ morgen den weg ins magistratische bezirksamt für den 12. bezirk (der name ist schon furchteinflössend genug) an.
und wurde „enttäuscht“.
die damen und herren dort sind einfach freundlich und zuvorkommend.
im wahlkartenausgabezimmer ist zwar ein wenig stress zu spüren, aber man hat das gefühl, menschen gegenüber zu sitzen, die spaß am job haben.
als ich dann mein wahlkarterl in händen hatte – dass hat nur deshalb eine ganze minute gedauert, weil der drucker eben nicht der schnellste ist – riskierte ich eine frage, die wohl abseits des zuständigkeitsbereichs der dame lag.
und nett wie sie ist, kam auch schon die antwort.
einen stock tiefer, zimmer 102.
schluck.
jetzt nur nicht feig sein.
anklopfen.
rein.
links wird telefoniert.
rechts wird telefoniert.
beide deuten mir, doch an ihren schreibtischen platz zu nehmen.
helmi-blick.
rechts.
gebangt warte ich aufs ende des telefonats, um mit meiner minderen frage den ruhigen vormittag in diesem ämtchen zu durchbrechen.
endlich, durchgelernte osterferien und geburtstagsfeiern sind fernmündlich durchbesprochen.
„ähmm, sie haben doch hier diese wien-wanderkarten? oder nicht? könnt´ ich ...“
die angst, einem amtsdrachen vorzusitzen lässt mich stammeln.
die dame hüpfe auf.
und erzählt mir, nach den karten kramend, den 1.wiener wasserleitungswanderweg (allein schon der name ist es schon wert, den mal zu bewandern) kenne sie gut, der wär auf jeden fall zu empfehlen.
sie drückt mir die karten in die hand, wünscht mir einen schönen tag und ich bin perplex.
2 minuten später steh ich vor dem magistratischen bezirksamt für den 12. bezirk und hab ein lächeln im gesicht.
boomerang - am Mittwoch, 21. April 2004, 10:22
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hey junge, weiter so.
boomerang - am Mittwoch, 21. April 2004, 09:44
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büroversion
boomerang - am Dienstag, 20. April 2004, 20:28
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... sind ein hort des vergessens.
boomerang - am Dienstag, 20. April 2004, 11:25
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1046 mal gelesen
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ein cowboy ohne pferd ...

... ist wie nudelwasser ohne nudeln.

oder so.

... ist wie nudelwasser ohne nudeln.

oder so.
boomerang - am Dienstag, 20. April 2004, 10:47
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1145 mal gelesen
grad "nachtclub" statt "nachschub" gelesen.
laut.
vor kollegen.
jaja.
laut.
vor kollegen.
jaja.
boomerang - am Montag, 19. April 2004, 18:08
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1219 mal gelesen
hoffentlich ein treffender name.
boomerang - am Montag, 19. April 2004, 14:22
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1088 mal gelesen
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wenn ich seinen namen hör, denk ich an das kleine genie im blauen napoli-trikot.
leider, leider hat er sein hirn im fuß und nicht im kopf.
leider, leider hat er sein hirn im fuß und nicht im kopf.
boomerang - am Montag, 19. April 2004, 10:34
-
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1175 mal gelesen
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steht da gestickterweise an der wand des haubenlokals.
so wars dann auch.
leider war gestern nur der ersatzmann/die ersatzfrau am herd.
so wars dann auch.
leider war gestern nur der ersatzmann/die ersatzfrau am herd.
boomerang - am Montag, 19. April 2004, 09:31
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1201 mal gelesen
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... ist ab.
boomerang - am Samstag, 10. April 2004, 10:24
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1247 mal gelesen
gestern gesehen.
idol von einst.
jetzt auch nur mehr normalo wie du und ich.
idol von einst.
jetzt auch nur mehr normalo wie du und ich.
boomerang - am Donnerstag, 8. April 2004, 15:00
-
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1195 mal gelesen
in meiner wohnung.
zeitungen.
baumarkt-pospekte.
garten-prospekte.
profil-hefte eines halben jahres.
ausdrucke vom online-routenplaner.
ausgeschnittene zeitungsartikel.
auch ausgerissene.
Tageszeitungswochenendbeilagen.
rechnungen.
bezahlte.
briefe von der bank.
magazine.
gea-prospekte.
bücher.
papier.
papier.
papier.
auch die lustigen mahnungen der kirchenbeitragsstelle.
verteilt über esstsich, sessel, couch, dem gemütlichen sofa-sessel,
das vorzimmer-substitut-regal, stiegengeländer.
papier.
papier.
papier.
auf allen ebenen und unebenen flächen.
papier.
papier.
papier.
hätt´ ich einen drucker zuhause....
nicht auszudenken.
zeitungen.
baumarkt-pospekte.
garten-prospekte.
profil-hefte eines halben jahres.
ausdrucke vom online-routenplaner.
ausgeschnittene zeitungsartikel.
auch ausgerissene.
Tageszeitungswochenendbeilagen.
rechnungen.
bezahlte.
briefe von der bank.
magazine.
gea-prospekte.
bücher.
papier.
papier.
papier.
auch die lustigen mahnungen der kirchenbeitragsstelle.
verteilt über esstsich, sessel, couch, dem gemütlichen sofa-sessel,
das vorzimmer-substitut-regal, stiegengeländer.
papier.
papier.
papier.
auf allen ebenen und unebenen flächen.
papier.
papier.
papier.
hätt´ ich einen drucker zuhause....
nicht auszudenken.
boomerang - am Donnerstag, 8. April 2004, 09:51
-
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1275 mal gelesen
sieht man doch.
auch ist nicht anzunehmen, dass sie diese nur in unbeobachteten momenten aus den tetrapack-boden-flappen ausfahren.
genauso wenig ist´s wahrscheinlich, dass diese per auto-telekinese sich in den 2m entfernten papierkorb – und wenn sie wieder auftaucht, in die tetrapack-sammelbox – befördern.
das kunststück, sich leergesaugt aus dem milk-cooler für die espressomaschine houdini-artig zu befreien und den weg zur „müllecke“ flügellos fliegend zu bestreiten, dem milchpakerl zuzutrauen, empfinde ich auch ein wenig übertrieben.
und dass volle artgenossen nach vollbrachtem kunststück elögant das tetrapack-ohrwaschel abwerfen und sich selbst in den milk-cooler beamen – nein, sollte das denn möglich sein?
wahrscheinlich hat die liebe kollegenschaft mehr phantasie.
auch ist nicht anzunehmen, dass sie diese nur in unbeobachteten momenten aus den tetrapack-boden-flappen ausfahren.
genauso wenig ist´s wahrscheinlich, dass diese per auto-telekinese sich in den 2m entfernten papierkorb – und wenn sie wieder auftaucht, in die tetrapack-sammelbox – befördern.
das kunststück, sich leergesaugt aus dem milk-cooler für die espressomaschine houdini-artig zu befreien und den weg zur „müllecke“ flügellos fliegend zu bestreiten, dem milchpakerl zuzutrauen, empfinde ich auch ein wenig übertrieben.
und dass volle artgenossen nach vollbrachtem kunststück elögant das tetrapack-ohrwaschel abwerfen und sich selbst in den milk-cooler beamen – nein, sollte das denn möglich sein?
wahrscheinlich hat die liebe kollegenschaft mehr phantasie.
boomerang - am Dienstag, 6. April 2004, 15:17
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1537 mal gelesen
wer sich heute einen ausrutscher leistet, darf die da als ausrede benutzen.
ausnahmsweise.
boomerang - am Montag, 5. April 2004, 10:14
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1150 mal gelesen
... ist rotbraun.
boomerang - am Freitag, 2. April 2004, 12:47
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1528 mal gelesen
es verleiht einem ein besonderes gefühl der geborgenheit, wenn der kellner das feuerzeug mit dem pfefferspray verwechselt.

andererseits trau ich den stammgästen (auch dem kellner) zu, morgens pfefferspray statt odol-mundspray zu verwenden.

andererseits trau ich den stammgästen (auch dem kellner) zu, morgens pfefferspray statt odol-mundspray zu verwenden.
boomerang - am Freitag, 2. April 2004, 12:35
-
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1519 mal gelesen
boomerang - am Donnerstag, 1. April 2004, 16:02
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1305 mal gelesen
in der zieht die welt in slow-motion an mir vorbei.
im ohr wummert so was wie der starsky&hutch-soundtrack.
danke daddy, dass du das ding damals im kasten hast hängen lassen.
muss wohl schon an die 30 jahre her sein, dass die sonnenlicht gesehen hat.
im ohr wummert so was wie der starsky&hutch-soundtrack.
danke daddy, dass du das ding damals im kasten hast hängen lassen.
muss wohl schon an die 30 jahre her sein, dass die sonnenlicht gesehen hat.
boomerang - am Donnerstag, 1. April 2004, 13:11
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1415 mal gelesen
ich trudle ein.
konnte leider nicht früher kommen und hechelte eilends ins endlich gefundene vorstadt.
vor mir: längerer gang mit einigen leeren tischen.
links: einige spärlich besetzte tische.
tilaks umfrage mit 12 fixkommern dürfte sich leider bewahrheitet haben.
also nach links.
platz nehmen und leute beobachten.
mit einem krügerl in der hand analysiere ich gesichter, habituse – male mir aus, wer wer sein könnte.
und ich bin erfolgreich:
smi – ja, der da könnte smi sein, etwas längere haare als auf den eher kleinen header-pics. (wahrscheinlich wegen dem stress rund ums buch keine zeit für frisör – jaja, ich sollte auch wieder mal einen solchen aufsuchen).
miss – die daneben könnte die miss sein. hmmm, könnt´ hinkommen. zwar irgendwie anders, als ich mir vorgestellt hab´ – obwohl, ich hab´überhaut keine konkreten vorstellungen, wie irgendwer aus der twoday-gemeinde aussieht, ´s ist schier unmöglich, lediglich ein gefühl – aber ja, die miss, die ist die gleich neben dem smi.
die beiden anderen am tisch – schwierig.
nächster tisch.
tom – der mit dem hemd ist tom. garantiert, da fährt die eisenbahn drüber. sicher sogar.
sierra – ihm gegenüber. der hals passt. sierra-bart ist zwar keiner da, aber den hat er sich der tarnung halber (schlaues kerlchen) abrasiert. haha. sierra – du bist entlarvt.
gerade als ich aufstehen, zum smi-tisch gehen und mich als boomerang presigeben wollte, höre ich aus dem langen, menschenleeren gang applaus.
ha.
dem applaus nach.
da ist ja ein saal.
rein.
wow.
bummvolle hütte.
dort wartet hinter der tür der echte smi, und in der menge sind sicher auch tom und miss – die echten.
ohne ein wort gehört zu haben, spüre ich eine vertraute stimmung. der rauch, die stickige wärme sind nicht unangenehm, nein, irgendwie behaglich. schön.
ah, es wird gelesen.
ein text von mir.
minuten später eines meiner luxo-bilder projiziert.
es ist ein unbeschreibliches gefühl.
texte vorgelesen zu bekommen, was heißt vorgelesen, vorgelebt – ja, stimmt, vorgelebt ist auch wieder falsch, aber zumindest vorinterpretiert in seiner äußerst positivsten form, also texte, die man vor geraumer zeit selbst gelesen hat, an die man sich erinnern kann und irgendwie ist´s einfach nur schön.
so banal es klingt.
leider war´s auch zu schnell aus.
leider.
und meinen falschen sierra-bart hab ich auch nicht gebraucht.
öh – kurz, zu dokumentationszwecken , nicht zur tarnung.
nein.
nicht nötig.
dar saal war so voller angenehmer stimmung, voller menschen (wahnsinn, wie viele leute sich für die lesung interessiert haben) die so was von geborgenheit versprühten – ein unglaubliches erlebnis.
bevor ich weiter in sentimentalitäten versinke,
danke twoday, danke knallgrau, danke für den abend.
konnte leider nicht früher kommen und hechelte eilends ins endlich gefundene vorstadt.
vor mir: längerer gang mit einigen leeren tischen.
links: einige spärlich besetzte tische.
tilaks umfrage mit 12 fixkommern dürfte sich leider bewahrheitet haben.
also nach links.
platz nehmen und leute beobachten.
mit einem krügerl in der hand analysiere ich gesichter, habituse – male mir aus, wer wer sein könnte.
und ich bin erfolgreich:
smi – ja, der da könnte smi sein, etwas längere haare als auf den eher kleinen header-pics. (wahrscheinlich wegen dem stress rund ums buch keine zeit für frisör – jaja, ich sollte auch wieder mal einen solchen aufsuchen).
miss – die daneben könnte die miss sein. hmmm, könnt´ hinkommen. zwar irgendwie anders, als ich mir vorgestellt hab´ – obwohl, ich hab´überhaut keine konkreten vorstellungen, wie irgendwer aus der twoday-gemeinde aussieht, ´s ist schier unmöglich, lediglich ein gefühl – aber ja, die miss, die ist die gleich neben dem smi.
die beiden anderen am tisch – schwierig.
nächster tisch.
tom – der mit dem hemd ist tom. garantiert, da fährt die eisenbahn drüber. sicher sogar.
sierra – ihm gegenüber. der hals passt. sierra-bart ist zwar keiner da, aber den hat er sich der tarnung halber (schlaues kerlchen) abrasiert. haha. sierra – du bist entlarvt.
gerade als ich aufstehen, zum smi-tisch gehen und mich als boomerang presigeben wollte, höre ich aus dem langen, menschenleeren gang applaus.
ha.
dem applaus nach.
da ist ja ein saal.
rein.
wow.
bummvolle hütte.
dort wartet hinter der tür der echte smi, und in der menge sind sicher auch tom und miss – die echten.
ohne ein wort gehört zu haben, spüre ich eine vertraute stimmung. der rauch, die stickige wärme sind nicht unangenehm, nein, irgendwie behaglich. schön.
ah, es wird gelesen.
ein text von mir.
minuten später eines meiner luxo-bilder projiziert.
es ist ein unbeschreibliches gefühl.
texte vorgelesen zu bekommen, was heißt vorgelesen, vorgelebt – ja, stimmt, vorgelebt ist auch wieder falsch, aber zumindest vorinterpretiert in seiner äußerst positivsten form, also texte, die man vor geraumer zeit selbst gelesen hat, an die man sich erinnern kann und irgendwie ist´s einfach nur schön.
so banal es klingt.
leider war´s auch zu schnell aus.
leider.
und meinen falschen sierra-bart hab ich auch nicht gebraucht.
öh – kurz, zu dokumentationszwecken , nicht zur tarnung.
nein.
nicht nötig.
dar saal war so voller angenehmer stimmung, voller menschen (wahnsinn, wie viele leute sich für die lesung interessiert haben) die so was von geborgenheit versprühten – ein unglaubliches erlebnis.
bevor ich weiter in sentimentalitäten versinke,
danke twoday, danke knallgrau, danke für den abend.
boomerang - am Donnerstag, 1. April 2004, 10:14
-
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3666 mal gelesen

boomerang - am Mittwoch, 31. März 2004, 09:43
-
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1203 mal gelesen
... türe öffnen, reingucken und wortlos wieder gehen.
man denke sich im beitragstitel einfach das "l" weg, wenn man sich nicht eh schon verlesen hat.
man denke sich im beitragstitel einfach das "l" weg, wenn man sich nicht eh schon verlesen hat.
boomerang - am Dienstag, 30. März 2004, 16:18
-
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1011 mal gelesen
... sind dazu da, um miteinander zu kollidieren.
boomerang - am Dienstag, 30. März 2004, 14:07
-
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992 mal gelesen
